NATIONALPARKS

Zu einem Roadtrip an der Westküste gehören natürlich auch die Nationalparks. Das ist echt so ein zweischneidiges Schwert, denn zum Einen bin ich der Meinung, dass man diese auf jeden Fall mal gesehen haben sollte, zum Anderen bin ich wirklich nicht so der Naturmensch und bin dort vermutlich eher fehl am Platz.

Wenn du vorher Leute fragst, die bereits dort waren, bekommst du die verschiedensten Auskünfte. Die meisten erzählendir jedoch, „dass du das nieeeemals an einem Tag schaffst“. Wir bekamen Empfehlungen, die Hotels (im Park) bereits vorher zu buchen, weil die immer ausgebucht sind usw. Und ich bin sooo froh, dass Micha und ich so Dickköpfig sind, und genau das NICHT gemacht haben. Wenn man Hiken, Klettern, Wandern oder sonst was möchte, gebe ich allen Leuten recht: Das schafft man nicht an einem Tag!!! Aber jeder der mich kennt, wird sofort verstehen, dass keines dieser Dinge zu meinen Interessen gehört… 😀 Ich liebe Großstädte, den Trubel, Autos und Lärm… Und mit purer Natur, Wandern und Hiken kann ich wirklich nichts anfangen. Das wäre für mich mehr als Quälerei gewesen. Darum haben wir uns die Nationalparks zwar angesehen, sind aber eher nur mit unserem Auto dadurch gecruised und sind an vereinzelten Orten ausgestiegen, um dort ein wenig Zeit zu verbringen und Fotos zu machen.

Insgesamt waren wir im Yosemite, Sequoia, Death Valley und am Grand Canyon.

Ich muss sagen, dass (wenn man vor hat, sich mehrere Parks anzuschauen) sich der „Jahespass“ echt lohnt. Dieser liegt bei 80$ und gilt für alle Parks. Und das Beste: Wenn ihr ihn nicht mehr braucht, könnt ihr ihn weiterverkaufen, weil er von insgesamt zwei Nutzern verwendet werden kann.

Alles in allem fand ich alle interessant und schön! Aber es gilt: Wer keinen Spaß am Hiken hat, sollte sich nicht zu viel versprechen. Ich fand die Umgebungen echt super schön und habe auch sehr viele Bilder gemacht, aber mehr als ein paar Stunden hätte ich persönlich dort nicht verbringen können. Also macht euch einfach vorher klar, dass es sehr viel Natur ist und außer Wandern und schöne Fotos dort nichts zu tun ist… 😉

Wer durch das Death Valley fährt, sollte früh genug losfahren. Wir sind von Ridecrast gestartet (das ist ca. 1-1,5h entfernt) und sind dort um 07:00 Uhr losgefahren. So hatten wir immerhin „nur“ 45Grad. Ihr solltet auch die Hinweise beachten, wie z.B.

  • Klimaanlage aus
  • genügend Wasservorräte dabei haben (ca. 4-6L pro Person)

Ansonsten lasst euch nicht verrückt machen. Mir wurden vorher die wildesten Geschichten erzählt und ich hatte vorher echt schiss, dort liegen zu bleiben mit dem Auto.. Aber wenn ihr früh genug losfahrt, ist es echt halb so wild. 🙂

Hier sind meine Lieblingsbilder aus den Parks:

 

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