VEGAS, BABY!

 

Viva Las Vegas!

Eine absolut verrückte Stadt, in der scheinbar nichts unmöglich ist. Auch wenn man Las Vegas aus so vielen Filmen, Berichten und von Erzählungen kennt, ist es trotzdem irre, über den Strip zu laufen. Ein Hotel ist protziger, als das Andere. Von Venedig über Paris, bis hin nach New York. Alles ist vertreten und gleicht dem Original in einer Miniaturausgabe.

Die Casinos selbst untescheiden sich hingegen kaum. Sie sind alle mit den gleichen Tischen und Spielen ausgestattet und unterscheiden sich teilweise nur im Mindesteinsatz. So lieget dieser im „The Venetien“ beispielsweise bei 15$ pro Spiel und im „Excalibur“ bei 5$. Wer also nicht so viel Spielgeld zur Verfügung hat, sollte sich gut überlegen, in welchem Casino er sein Glück versuchen möchte.

Am ersten Abend haben wir es mit Roulette und Blackjack versucht, ab dem zweiten Abend kam Craps hinzu. Craps ist mein persönliches Lieblingsspiel geworden, weil man mit relativ geringem Einsatz sehr lange spielen kann. Da es das Spiel bei uns in Deutschland nicht gibt, empfehle ich euch, die Regeln vorher bei Youtube anzuschauen. Wer die Regeln einmal verinnerlicht hat, wird bestimmt genauso schnell süchtig, wie wir. Beim spielen gibt es alle Getränke umsonst – egal ob Cocktail, Longdrinks oder auch unalkoholisches. Mein Tipp an euch: Gebt der Bedienung immer Trinkgeld (Scheine oder Coins ist ganz egal). Ansonsten werden ihr wirklich nur sehr selten Bedient und wartet lange auf das nächste Getränk.

Zu den Rooftop-Pools kann ich nur eins sagen: MEGA! Die ersten Tage waren wir im The LinQ Hotel. Die Poolanlage ist ab 21 (jeder muss die ID vorzeigen) und hier geht ordentlich die Party. Laute Musik mit DJ, Trinkspiele im/am Pool und nach wenigen Stunden ordentlich angeschickerte Gäste. Wer Bock drauf hat, ist hier genau richtig! Wer entspannt ein Buch lesen oder abschalten will, sollte diesen Pool allerdings eher meiden. Um einen guten Platz zu erwischen, muss man leider etwas Glück haben, da bereits ab 09:30Uhr die Ersten ihre Liegen mit Handtüchern sichern (ich dachte, dass gibt es nur auf Mallorca).
Die letzten Tage haben wir am Pool vom Cosmopolitan Hotel verbracht. Die Anlage ist wesentlich Größer, also die vom LinQ und hier bekommt ihr garantiert eine Liege. Es läuft zwar auch Musik, jedoch deutlich leiser und auch die Stimmung ist nicht ganz so Partymäßig. Die Aussicht auf den Strip und das Feeling sind aber deutlich geiler!

Outled-Stores findet ihr hier mehrere. Wir waren in dem direkt in Vegas (ich glaube, dass ist das North), aber ich würde euch das Center in Primm empfehlen. Die Fahrt dauert zwar mit knapp ner Stunde deutlich länger, die Preise sind aber viel günstiger als in dem direkt in Vegas.

Ein Tagesausflug zum Grand Canyon sollte natürlich nicht fehlen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Ein Tagesausflug zum Grand Canyon Nationalpark ist eher schwierig, da die Fahrzeit hier ca. 5h von Vegas beträgt.
  2. Ein Besuch bei dem Skywalk (ca. 2,5h Fahrt). Dazu haben wir uns entschieden. Für super Fotos, atemberaubende Momente und einen super geilen Helikopterflug hat dieser Teil des GC absolut gereicht. Wer natürlich wieder die Natur mehrere Tage genießen und Hiken will, der sollte in den Nationalpark fahren. Für uns war das hier aber allerdings mehr als ausreichend. Was ich super erstaunlich finde ist, dass ja normalerweise in den USA vor allem scheiß gewarnt wird… Achtung, der Kaffee ist heiß. Sie können sich verbrennen. Achtung, die Tüte könnre an den Henkel einreißen usw. Wenn man zum Grand Canyon kommt, kann man wirklich direkt bis an die Klippen gehen.. Wenn man wollte, könnte man auch noch einen Schritt weiter machen, wobei ich glaube, dass das eher schmerzhaft und eine einmalige Geschichte wäre… Und warum auch immer… Hier steht kein einziger Warnhinweis. Ich bin ja echt teilweise schon bekloppt, was meine Fotos angeht, aber die Japaner und Chinesen drehen ja komplett durch!!! Die setzten sich wirklich bis ans letzte Stückchen Klippe und lassen ihren Beine über dem Abgrund baumeln… Allein bei dem Anblick hab ich schon Magenschermzen bekommen… 😀
    (Die Fotos von hier findet ihr beim Blogpost über die Nationalparks)

 

Zu guter Letzt: Old Las Vegas. Wir haben unsere Lieblingsapp Uber mal wieder genutzt, um von unserem Hotel am Strip nach OLV zu kommen. Es gibt aber wohl auch einen Bus, aber dafür waren wir zu bequem. Die Fahrt kostet pro Strecke ca. 18$, was in unserem Fall zu 4. echt günstig war. Erstaunlicherweise war hier viel mehr los, als auf dem modernen Strip. Der Eine mag es vielleicht einfach nur veraltet und öde finden… Wir hingegen fanden den Flair und das Feeling hier echt cool.

Wer weitere Einzelheiten zu unseren Tagen hier lesen möchte, schaut in meinem Traveldiary nach. 🙂

Kisses, J.

 

 

 

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