PALM SPRINGS & SAN DIEGO

 

In Palm Springs wollten wir eigentlich nur eine Nacht verbringen- als Zwischenstop zwischen Las Vegas und San Diego. Aber irgendwie hat uns diese kleine Oase mitten in der Wüste das Herz geraubt… Vielleicht lag es daran, dass wir so viele Tage bereits ständig on Tour waren und eig kaum entspannt haben oder aber auch an meiner Wunschvorstellung, braun nach Hause zu kommen…  Auf jeden Fall wurden aus einer Übernachtung drei! Wir haben die Tage am Pool so genossen, dass wir defintiv wiederkommen werden!!! In der Nebensaison sind die Flüge teilweise echt bezahlbar und hier hat man definitiv die Sonnengarantie. Bei 47Grad mitten in der Wüste ist Regen im Sommerurlaub nahezu ausgeschlossen! Und wie ihr ja bereits gelesen habt, ist das die perfekte Absicherung für Menschen mit einer hohen Wetterelastizität. 😛

Auf Empfehlung eines Arbeitskollegen von Micha sind wir auf den Mount San Jachinto gefahren. Und auch hier musste ich wieder feststellen: Wer keine Lust auf Hiken hat, sollte besser gleich unten bleiben. Die Fahrt hat 25$ pro Person gekostet und während ich unsere Kreditkarte aus dem Portemonai holte, blutete mir schon das Herz. Nach mittlerweile vier Nationalparks wusste ich, dass mich auch dieser tolle Berg nicht überzeugen wird… Und genauso war es auch: Berge, Steine, Bäume, Hiking-Pfade und sonst nichts.
Also an alle da draußen die diese Reise womöglich noch vor sich haben und genauso wenig Bock wie ich darauf haben: Spart euch das Geld und kauft euch was zu essen… oder verspielt es im Casino… Oder macht irgendwas sinnvolles damit… Aber spart euch diesen Berg… 😀

Aber ansonsten kann ich wirklich nichts schlechtes über diese niedliche kleine Stadt mit ihren schönen Palmen überall sagen! Es war wundervoll hier und wir werden defintiv wiederkommen….

 

Unser letzter Stop an der Westküste war San Diego.

Die Stadt ist wirklich schön und sehr Facettenreich. Es gibt viele weiße Sandstrände, welche überhaupt nicht überfüllt sind. Wir haben den Mittag am „Windnsea“ Beach verbracht und ein wenig Sonne getankt. Mein absolutes Highlight hier war aber der Stadtteil La Jolla. Ihr könnt den Robben beim sonnenbaden, spielen und toben an Land und im Wasser zuschauen. Das ganze erinnert im ersten Moment an einen Besuch im Zoo, bloß dass die Tiere hier glücklich & zufrieden sind und in der freien Natur leben. Diese Tatsache macht diesen Ort nochmal eine Million mal schöner, als er ohnehin schon ist! Nach einer gefühlten Ewigkeit musste ich mich von den Robben verabschieden, weil Micha mal wieder Hunger bekommen hat… 😀 Abends waren wir- eine Empfehlung meiner Freundin- bei Puesto Taccos essen und das waren wirklich die Besten, die wir in den nahezu 21 Tagen gegessen haben!!!

Eine weitere Empfehlung war Balboa Park. Hier sind zahlreiche Museen (welche wir natürlich nicht besucht haben- wir Kulturbanausen) und ein schöner Park zum Spazieren vorzufinden. Der Park ist auch wirklich schön, aber ich muss sagen, dass wenn man bereits seit 19 Tagen an der Westküste unterwegs ist, man schon verwöhnt ist. Zu Beginn wusste ich den Park nicht wirklich zu schätzen, denn ich fand nichts Besonderes an diesem Ort. Verglichen mit den Eindrücken aus 19 Tagen war er nichtmal unter meiner Top10. Aber ich glaube von diesem Gedanken muss man sich frei machen… Man darf nicht versuchen, die Orte miteinander zu vergleichen, sondern muss sie getrennt voneinander sehen und bewerten. Ich glaube, dass ist eine meiner Schwächen, denn sowas fällt mir nicht so leicht.

Unseren letzten Abend hier wollten wir in Coronado am Silver Beach verbringen. Angeblich erlebt man hier den schönsten Sonnenuntergang der ganzen Westküste. Also kamen wir gegen ca. 15:30Uhr am Beach an, machten es uns gemütlich und relaxten mit einem guten Buch in der Sonne. Der Himmel war ohne jegliche Wolke und das Wetter war angenehm- auch wenn das Wasser für mich unvorstellbar kalt war. Um ca 18:30Uhr zog plötzlich der gesamte Horizont zu. Es war eine einzige Wolkendecke, welche sich über den gesamten Horizont erstreckte. Tja und das war dann das Ende unseres romantischen Sonnenuntergangs… Wir sind dann trotzdem geblieben, bis es dunkel wurde und haben das Beste draus gemacht. Aber schade war es trotzdem!

Alles in allem war die Zeit hier wirklich wahnsinnig schön, nur wie immer zu kurz!

Kisses, J.

 

 

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